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Montag, 21. Februar 2011

Anthroposophische Paranoiker

 
Ja, das gibt es nicht so selten. Seit Jahren dürfen sich Insider darüber lustig machen- Kritiker allerdings bedienen sich im Sumpf gern, um Material zu sammeln. Das ist nicht so schwierig, betrachtet man z.B. mal ein aktuelles Blog wie Raphael Santi. Dort wird nicht nur der Caspar-Hauser- Kult gepflegt, sondern auch auf völlig verdrehte Art und Weise der Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft - ja, was?- "angegriffen" kann man kaum sagen. "Absurd angepöbelt" passt vielleicht:

"Es muss als Verrat bezeichnet werden, was von den Vorständen der Allgemeinen Anthroposophische Gesellschaft (AAG) betrieben wird, um das Lebenswerk Rudolf Steiners seit dessen Tode 1925 zu zerstören.
Zutiefst erschütternd ist die Verschwörung, welche von diesen Vorständen betrieben wird, um die anthroposophische Bewegung zu verwässern und zu spalten. Die Hauptakteure dieses Treibens sind diejenigen Vorstände der AAG mit jesuitischen Hintergrund. Vordergründig geht es um Politik: Macht, Einfluß, Geld und Jobs. Spirituell gesehen wollen sich die Vorstände der AAG an Rudolf Steiner rächen, weil er die Mysterien für die gesamte Menschheit zu enthüllen wagte. Diese Vorstände setzen alles daran, das von Steiner mitgeteilte Mysterienwissen ausschließlich für sich alleine zu beanspruchen und dessen Verbreitung zu unterbinden. Wie konnten sie das am effektivsten erreichen? Indem die Vorstände, die auch Prokofieff holten und momentan Judith von Halle aufbauen, die anthroposophische Bewegung gezielt in das Gewand einer abstrusen exoterischen Sektiererei hüllen."


Pöbeleien dieser Art behaupten in diesem Kontext meist einen entweder jesuitischen oder freimaurerischen "Hintergrund". Daher erscheint der verständliche Vorbehalt gegen Erscheinungen wie die der Judith von Halle als vorgeschoben: Offenbar geht es einigen Sektierern darum, ihre sekteriererische Position zu untermauern und ihre Rechthaberei zu rechtfertigen.
 

15 Kommentare:

  1. Der Boden auf dem das wächst ist der bis heute verschwiegene unsägliche Leidensweg, der Steiner in seinen letzten Jahren von seinen Zeitgenossen bereitet wurde. Es ist keine Theorie, dass Steiner vergiftet wurde.

    Das ist das gefährliche an solchen Schatten, dass Leute in solche blinden Flecken ihre eigenen Ängste hineinprojezieren und zu Schattenkämpfern werden. Die eigenen Doppelgänger werden nach Dornach abgeschoben

    Aber die Dialogunfähigkeit von Prkoffjeff und von Halle trägt natürlich auch zu solchen Fixierungen bei. Polarisierung: Da heisst es dann schnell mal: "Today, Mubarak. Tomorrow, Prokofieff!"

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  2. Rainer HerzogFeb 21, 2011 10:05 PM

    Interessant und amüsant. Seine "Einsichten" verdankt Herr Santi übrigends keinem geringeren als Willy Lochmann, der die Bücher des revisionistischen Autors G.Bondarew herausgegeben hat.

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  3. Alexander RabitschFeb 22, 2011 04:02 AM

    Über diese Seite bin ich schon vor einiger Zeit gestolpert ... naja, ich habe nicht den Eindruck, daß ein Gebaren, wie es auf dieser Seite an den Tag gelegt wird, unbedingt geeignet ist, der Anthroposophie ein ernstzunehmendes Antlitz in der breiteren Öffentlichkeit zu verleihen. Aber es ist ja auch gut möglich, daß ich "noch nicht so weit" bin...

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  5. Was der Goetheanum-Bauträgerverein treibt, ist mir prinzipiell egal, weil er in keinerlei Verbindung zur anthroposophischen Bewegung steht. Es ist nur schade, wie dieser Verein, der ja bekanntlich in AAG umbenannt wurde, die anthroposophische Bewegung beschädigt. Willy Lochmanns Position müsste man allerdings auch einmal gelesen haben, um darüber urteilen zu können. Und nicht nur den Output der Gegenseite: info3 usw.

    Gruß,
    Raphael

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  6. Jetzt hat Raphael seinen Beitrag wieder entfernt, auf den ich eingehen wollte. Von mir aus dennoch so viel: Die Vorgänge um Kaspar Hauser sind sicherlich bemerkenswert und vielschichtig. Sein Leben und Sterben beschäftigen die Leute nicht ihne Grund. Allerdings hat in manchen Kreisen - angefangen mit Paul Michaelis und dem Nachlass von Polzer- Hoditz - auch eine nicht enden wollende Spekulation eingesetzt, die mehr ver- als enthüllt. Ich möchte mich daran nicht beteiligen, da ist eher zu viel als zu wenig gesagt worden.

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  7. Lieber Raphael, "Es ist nur schade, wie dieser Verein, der ja bekanntlich in AAG umbenannt wurde, die anthroposophische Bewegung beschädigt." Für mich sind diese Vorbilder, wie sie in Ihrem Blog gepflegt werden, aber auch die Verschwörungstheorien (Jesuitisch unterwanderter Vorstand) die allerschlichteste Art, sich okkult zu verorten. Man stellt sich damit selbst in die Schmollecke und verordnet sich Denkverbot, fühlt sich aber toll, weil man es ja besser weiß und sich von Feinden umzingelt sieht. Das ist eine Art Selbstverstümmelung. Jetzt fehlt noch Selbstkasteiung, Büßerhemd und so weiter. So was ist nicht diskutabel.

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  8. Herr Eggert,

    erstens erhebe ich keinen Anspruch, irgendwelche "Vorbilder" zu liefern, sondern schreibe einfach meine Meinung.

    Zweitens spricht es Bände, wenn man eigens für J.v. Halle eine theologische Sektion installiert und damit die Christologie, den Kern der Anthroposophie, mit einer äusserst fragwürdigen Person besetzt. Steiner hatte einer stigmatisierten Person Übungen gegeben, um sie zu heilen. Einen fundierten Einblick in die ahrimanischen Irrtümer der Frau von Halle finden Sie bei Mieke Mosmüller: 'Anthroposophie degeneriert durch von Halle zu einem Abziehbild, zur Karikatur'. Seltsam ist auch dies: die kritischen Anthros werden oft entweder von der AAG ausgeschlossen oder gehen von selbst. Hier wird in katholischer Manier 'das Feld gesäubert', damit die Schäfchen nicht in Versuchung geraten selbständig zu denken.

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  9. Ja natürlich wird Anthroposophie durch solche Mätzchen zur Karikatur. Ich bin auch erst deshalb ausgetreten, habe das aber korrigiert- nicht, weil ich von Halle jetzt schätzen würde, sondern weil ich denke, sollen sie ihren Quark doch machen. Da wird eine Menge Quark gerührt.

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  10. Herr Raphael Santi, dennoch empfinde ich Ihre Anwürfe gegenüber dem Vorstand als nicht nur unhöflich und absonderlich, sondern auch als traditionelle Folklore all derer, die sich halt gern in Verschwörungstheorien ergehen. Dergleichen ist in meinen Augen nichts anderes als eine Art Tratsch, hart an der Verleumdung vorbei. In 30 Jahren meines Interesses an der Bewegung hat es immer solche oder ähnliche Anwürfe gegeben. Es ist so eine Art "Rauschen" geworden. DAS ist zerstörerisches öffentliches Wirken- die Vorwürfe selbst sind haltlos.

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  11. Lieber Michael Eggert, Ihren letzten Satz verstehe ich nicht, denn erst geben Sie mir recht bezüglich Frau von Halle und dann behaupten Sie, ich wirke zerstörerisch - vermutlich meinen Sie damit den Jesuiten-Kontext. Es stellt sich doch nicht die Frage, ob es den Vorständen der AAG überhaupt klar bewusst ist. Was zählt ist das Resultat, dass durch deren Handeln die anthroposophische Bewegung beschädigt wird.

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  12. Lieber Raphael Santi, ich finde dennoch, dass es eine Grenze zwischen Kritik und unlauteren Kampfmethoden gibt, die da sind: Denunziation, Streuung von Verschwörungstheorien, Untergangsszenarien, Konstruktion von Abhängigkeiten, usw.

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  13. Da konstruktive Kritik von der AAG-Vorstandschaft ignoriert wird, was die letzten Jahrzehnte immer wieder zeigten, ist eben eine klare Sprache erforderlich. Wellness-Kuschel-Anthroposophie führte jedenfalls dahin, wo die AAG heute steht. Aber weshalb darüber diskutieren, wenn selbst RS es nicht anders vorhergesehen hatte als es heute ist.

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  14. >>...aber man schneidet, man kritisiert, und Kritisieren ist ja in vieler Beziehung eine Art schneiden. Woher kommt das? Nun das kommt von einer ganz bestimmten Eigenschaft, die namentlich im Gedankensystem der Gegenwart weit, weit verbreitet ist, die im Unterbewussten wurzelt, deren sich die Menschen also nicht bewusst sind: das ist die Grausamkeit.<< GA 172

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  15. zuhoererundleserMar 9, 2011 04:44 AM

    Steiner hat sehr zum eigenen Denken, und auch zum kritischen Denken angeregt.Er wollte alles andere als Schafe.
    @Raphael: Wenn man Mystifizierungen ablehnt, dann ist es wenig glaubhaft, wenn man sich selbst in die Verschwoerungsecke begibt. Denn da wird es trueb.

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